

Im Januar 1994 lernte ich Herrn Dr. Carl kennen, der damals aus Hamburg in die Strahlentherapie an der Universitätsklinik Düsseldorf wechselte. Nach sechsjähriger gemeinsamer Tätigkeit entschied ich mich, Herrn Dr. Carl, nach seiner Berufung zum Chefarzt, an das Diakoniekrankenhaus nach Rotenburg/Wümme zu folgen. Dort war ich von April 2000 bis März 2006 als Oberärztin und von April 2006 bis September 2007 als leitende Oberärztin in der von Herrn Dr. Carl als Chefarzt geleiteten Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin tätig.
Nach fast vierzehnjähriger gemeinsamer Tätigkeit, in der aus Kollegen auch gute Freunde wurden, stehen wir Ihnen seit Oktober 2007 als eingespieltes Team „Gemeinsam für das Leben“ in unseren Zentren für Strahlentherapie und Radioonkologie zur Verfügung.
Seit Dezember 1997 bin ich glücklich verheiratet. Zunächst wohnte ich mit meinem Mann und unserer im Juni 2002 geborenen Tochter in Rotenburg. Zur Einschulung im Sommer 2008 sind wir nach Bremen gezogen. Neben meiner beruflichen Tätigkeit, die ich sehr liebe, ist meine kleine Familie für mich das Allerwichtigste.
Häufig wurde und werde ich gefragt, wie ich es ertragen kann, in einem Fach wie der Strahlentherapie zu arbeiten, in dem man andauernd mit dieser furchtbaren Erkrankung Krebs und den daraus resultierenden Schicksalen der Menschen umgehen muss. Natürlich erlebt man hier, wahrscheinlich mehr als in anderen Bereichen, immer wieder Situationen, die einen traurig und oft auch sehr nachdenklich machen. Aber was ich an diesem Fach liebe, ist die Tatsache, dass ich unabhängig von meiner ärztlichen Tätigkeit, einfach als der Mensch, der ich bin, etwas bewirken kann. Indem ich versuche, freundlich auf jeden zuzugehen, zuzuhören, Mitgefühl und Verständnis zu zeigen, zu trösten und manchmal auch jemanden einfach in den Arm zu nehmen. So kann man in einem ansonsten hochtechnisierten Fach wie der Strahlentherapie wunderschöne Dinge im menschlichen Miteinander erleben. Auch dafür steht für mich unser Motto „Gemeinsam für das Leben“.