Glossar

Radioonkologie:
das medizinische Fachgebiet, das sich mit der medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung auf den Menschen und auf Tiere beschäftigt, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.

ionisierend / Ionisation:
Ionisation heißt jeder Vorgang, bei dem aus einem Atom oder Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt werden, so dass das Atom oder Molekül als positiv geladenes Ion zurückbleibt. Der Umkehrvorgang, bei dem ein Elektron von einem ionisierten Atom oder Molekül eingefangen wird, könnte im weiteren Sinne durch die Bildung negativer Ionen (durch Anlagerung eines zusätzlichen Elektrons an das neutrale Atom oder Molekül) auch als Ionisation bezeichnet werden.

Tumor:
Geschwulst   [lat., "Geschwulst", zu tumere "geschwollen sein"], kann gutartig oder bösartig sein.

Carcinom:
bösartiger Tumor durch entartete Zellen ausgehend vom Epithel (Deckgewebe von Haut oder Schleimhaut)

Leitlinien:
"Systematisch entwickelte Hilfen zur Entscheidungsfindung über die angemessene Ärztliche Vorgehensweise bei speziellen gesundheitlichen Problemen" und damit eine Orientierungshilfe im Sinne von "Handlungs- und Entscheidungsoptionen", von der in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss. Sie sind systematisch entwickelte und wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Handlungsempfehlungen.

Linearbeschleuniger:
Gerät zur geradlinigen Beschleunigung elektrisch geladener Elementarteilchen, Bestrahlungsgerät.

Computertomographie / CT:
rotierendes Gerät mit Röntgenröhre zum Zwecke der Anfertigung von Körperquerschnittbildern.

Kernspintomographie /MRT:
Gerät zum Diagnoseverfahren, bei dem mittels elektromagnetischer Wellen Querschnittsbilder des menschlichen Körpers und seiner Weichteilstrukturen erstellt werden können.

Szintigraphie:
medizinische Untersuchung mittels radioaktiver Stoffe, deren Strahlung von einem Schreibgerät aufgezeichnet wird, zur Feststellung von krankhaften Gewebsveränderungen im Körper.

Positronen-Emissions-Tomographie / PET:
ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz im Organismus sichtbar macht und damit biochemische und physiologische Vorgänge abbildet

Anamnese:
Vorgeschichte

Histologie:
Gewebelehre

Immobilisation:
Ruhigstellen, Unbeweglichmachen von Körpergliedern z. B. mit einer Schiene, einem Verband oder einer Maske

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