Ersteinstellung

Die Einstellung des Bestrahlungsplanes und die erste Bestrahlung

Einige Tage nach dem Bestrahlungsplanungs-CT erfolgt die Ersteinstellung, bei der der Bestrahlungsplan auf Sie übertragen wird und im Anschluss erfolgt - meist am Folgetag - die erste Bestrahlung. Dazu werden Sie von der/dem MTRA in den Bestrahlungsraum begleitet. Sie legen sich in gleicher Haltung auf den Tisch des Bestrahlungsgerätes wie zur Ihrem letztem Termin am Computertomographen. Sie werden nun mit Hilfe eines Lasersystems wieder genau so ausgerichtet, wie Sie bei diesem Bestrahlungsplanungs-CT gelegen haben. Anschließend erfolgt eine Verschiebung des Bestrahlungstisches anhand der im Bestrahlungsplan errechneten Werte. Bei dieser ersten Einstellung der sogenannten Simulation sind in der Regel nur die MTRA anwesend.

Unser Personal verlässt nach dieser Einstellung den Bestrahlungsraum. Es werden dann von Ihnen eine Art Röntgenaufnahmen mit dem Bestrahlungsgerät gemacht. Diese Aufnahmen werden vom Arzt und der/dem MTRA überprüft und mit den Vorgaben aus dem Bestrahlungsplan verglichen. Eventuelle notwendige Korrekturen werden durch Veränderung der Position des Bestrahlungstisches vorgenommen, bis alles genau übereinstimmt und passt. Dann werden von der/dem MTRA die für die Bestrahlungen benötigten Markierungen auf der Haut des Patienten aufgezeichnet. In fast jedem Fall wird das Zielvolumen (die zu bestrahlende Region im Körper) über mehrere Felder erreicht, um das umliegende Gewebe zu schonen und eine gleichmäßige Dosisverteilung zu erzielen.

Um reproduzierbare Verhältnisse zu schaffen, das heißt, die Patienten zu jeder Bestrahlung wieder so lagern zu können, dass das gewünschte Zielvolumen exakt bestrahlt wird, zeichnet die/der MTRA die Bestrahlungsfelder auf Ihrer Haut, beziehungsweise auf Ihrer Maske ein. Die erste Bestrahlung erfolgt in aller Regel am darauf folgenden Werktag. Der Bestrahlungsraum ist hell und freundlich eingerichtet und mit einer Gegensprechanlage und Überwachungskameras ausgestattet, so dass der Kontakt zwischen Ihnen und MTRA auch besteht, wenn sich diese für den kurzen Zeitraum der Bestrahlung (1-2 Minuten pro Feld) nicht im Raum aufhalten können. Es sind immer mindestens zwei MTRA pro Bestrahlungsgerät im Einsatz im sich gut im Sie und Ihre Sicherheit kümmern zu können.

Sie brauchen während der Bestrahlung keine Angst vor der Enge zu haben: Nach allen Seiten ist das Gerät offen; Sie sind nirgendwo "eingesperrt". Den Vorgang der Bestrahlung spüren Sie nicht. Ebenso gibt das Gerät keine lauten Geräusche ab.

Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie · Prof. Dr. med. Ulrich M. Carl ·Gröpelinger Heerstraße 406 - 408 · 28239 Bremen
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